Das Richtige tun ist unsere Stärke!

Häusliche Kranken-
und Seniorenpflege
Unsere Leistungen
Beratungsbesuche:

Beratungsbesuch nach 37.3 SGB XI
Die Pflegekassen fordern von jedem Versicherten, der Geldleistungen
aus der Pflegeversicherung bezieht, einen Beratungseinsatz.
Hier soll sichergestellt werden, dass der Pflegebedürftige gut versorgt ist.
Beratung und Anleitung bzgl. Pflegetechniken und Hilfsmittel stehen im
Vordergrund dieser Besuche.

Dieser muss je nach Höhe der Pflegestufe durchgeführt werden:
• Bei Pflegestufe 1 und 2 ½ jährlich
• Bei Pflegestufe 3 und der Härtefall-Regelung ¼ jährlich

Die Kosten dafür, trägt Ihre Pflegekasse.
Der Pflegedienst rechnet direkt mit der Pflegekasse ab.




Betreuung:

Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, die häuslich gepflegt werden,
erhalten zusätzliche 100,00 Euro bzw. 200,00 Euro an Betreuungsleistungen.
Werden vom MDK bei der Einstufung mindestens 2 der unten aufgeführten
Merkmale festgestellt, hat der Pflegebedürftige Anspruch auf zusätzlich
100,00 Euro / Monat. Bei mehr als 3 Merkmalen erhöht sich die monatliche
Zusatzleistung auf 200,00 Euro.

Diese Leistung kann auch von Menschen in Anspruch genommen werden,
die nicht im Sinne des SGB XI pflegebedürftig sind.


Auszug aus den Merkmalen:
• Unkontrolliertes Verlassen der Wohnung
• Verkennen oder Verursachen gefährdender Situationen
• Unsachgemäßer Umgang mit gefährlichen Gegenständen/Substanzen
• Im situativen Kontext inadäquates Verhalten...

Sollten Sie Fragen haben oder einen Termin für eine Betreuung
vereinbaren wollen, rufen Sie uns an.




Grundpflege:

Wir bieten alle Leistungen der Pflegeversicherung nach SGB XI
zur Vermeidung von Heimunterbringung an wie z.B.:
• Ganzwaschung
• Teilwaschung
• Ausscheidungen
• Selbständige Nahrungsaufnahme
• Hilfe bei der Nahrungsaufnahme
• Sondenernährung bei implantierter Magensonde
• Mobilisation...

Um mehr über die einzelnen Leistungsinhalte zu erfahren, kontaktieren Sie uns bitte.
Wir beraten Sie individuell, um zu gewährleisten, dass Sie die passenden Leistungen
erhalten.



Verhinderungspflege:

Im Fall, dass eine Pflegeperson wegen Urlaub,
Krankheit oder sonstigen Gründen ausfällt,
übernimmt die Pflegekasse die Kosten für eine
Ersatzpflegekraft.

Jeder Pflegebedürftige hat Anspruch auf Erstattung von maximal 1550 Euro / Jahr.

Die einzige Voraussetzung, die dafür erfüllt sein muss,
ist, dass der Pflegebedürftige mindestens 6 Monate
vor der erstmaligen Verhinderung von der Pflegeperson
gepflegt worden sein muss.

Sie können die oben aufgeführte Leistung auch in Anspruch nehmen, wenn Sie
momentan Pflegegeldleistung erhalten und ihren Angehörigen selbst,ohne Hilfe
eines ambulanten Pflegedienstes, pflegen.



Behandlungspflege:

Damit das Ziel der ärztlichen Behandlung gesichert wird, kann der behandelnde
Hausarzt einen Pflegedienst mit der Durchführung bestimmter Leistungen
beauftragen.
Die Kosten dieser Leistungen werden nicht von der Pflegekasse, sondern der
Krankenkasse übernommen, und können somit auch von Personen in Anspruch
genommen werden, bei den keine Pflegebedürftigkeit besteht

Unsere Leistungen unter anderem:
• Medikamentengabe
• Richten von Medikamenten im Wochendispenser
• Kompressionstherapie
• Injektionen
• Katheterisierung
• Portversorgung
• Absaugen
• medizinische Einreibungen und vieles mehr

Pflege bei Diabetes mellitus:
In Kooperation mit Fachärzten ist es unser oberstes Anliegen, Patienten mit
Diabetes mellitus ein weitgehen selbständiges und unbeschwertes Leben
zu ermöglichen.
Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen gewährleisten wir
eine qualitativ hochwertige Versorgung.
Sollten bei Ihnen Wundheilungsstörungen in Verbindung mit Ihrem Diabetes
mellitus auftreten, können wir Sie auch dahingehend umfassend beraten.

Wundmanagement:
Die möglichst optimale Versorgung von akuten und chronischen Wunden
ist uns ein Anliegen. Durch Weiterbildungen im Bereich des Wundmanagements
ist es uns möglich, in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachärzten,
Wunden besser einzuschätzen und unter Zuhilfenahme modernster
Behandlungsmethoden zu versorgen



Vermittlung von Dienstleistungen:

Wir bieten Ihnen Unterstützung an bei:
• der Organisation Ihrer Medikamente, Rezepte und Verordnungen
• der Organisation von Pflegehilfsmitteln

Wir bieten Ihnen Unterstützung an bei der Vermittlung von:
• Krankengymnastik
• Massagen
• Haus-Notruf
• Mahlzeitendienst
• Fuß- und Nagelpflege
• Friseur
• Hauswirtschaftlicher Versorgung

Bei der Vermittlung sonstiger an der Versorgung beteiligter Personen
(Physiotherapie, Ergotherapie etc.) ist uns eine gemeinsame Absprache der
notwendigen Maßnahmen wichtig.



Leistungen der Pflegeversicherung:

Geldleistung
Je nach Pflegestufe zahlt die Pflegekasse an den Versicherten einen
festgelegten Betrag.

Pflegestufe 1: 235,00 Euro monatlich
Pflegestufe 2: 440,00 Euro monatlich
Pflegestufe 3 und Härtefallregelung: 700,00 Euro monatlich

Bei Pflegestufe 1 und 2 muss halbjährlich ein Pflegedienst für ein Beratungsgespräch
nach § 37.3 SGB XI konsultiert werden, bei Pflegestufe 3 jeweils vierteljährlich
(siehe Beratungsbesuche)

Sachleistung
Hier nimmt der Pflegebedürftige die Hilfe eines Pflegedienstes in Anspruch.
Der Pflegedienst rechnet direkt mit der Pflegekasse ab. Der zur Verfügung stehende
Betrag wird voll ausgeschöpft.

Pflegestufe 1: 450,00 Euro monatlich
Pflegestufe 2: 1100,00 Euro monatlich
Pflegestufe 3: 1550,00 Euro monatlich
Härtefallregelung:1918,00 Euro monatlich

Der Pflegedienst erstellt zu Beginn der Versorgung ein Angebot mit den
gewünschten Leistungen(siehe auch Preisliste). Sollten Leistungen über
den Erstattungssatz der Pflegekasse hinaus gewünscht / benötigt werden,
ist ein entsprechender Eigenanteil vom Pflegebedürftigen selbst an den
Pflegedient zu zahlen. Sollten Sie finanziell nicht in der Lage sein, einen
Eigenanteil zu leisten, besteht noch die Möglichkeit, einen Antrag beim
Grundsicherungsamt zu stellen.

Kombinationsleistung
Hierunter versteht man die Kombination aus Sach- und Geldleistung.
Der Pflegedienst schöpft nicht den zur Verfügung stehenden Höchstbetrag
der Sachleistung aus. Es wird ein anteiliges Pflegegeld dem Pflegebedürftigen ausgezahlt.

Beispiel:
Der Pflegebedürftige (Pflegestufe 2) nimmt 50% der Sachleistung in Anspruch
(550,00 Euro), die Pflegekasse zahlt dann anteilig 50% der Pflegegeldleistung
(220,00 Euro) auf das Konto des Pflegebedürftigen

Grundsätzlich ist die Pflegeversicherung nicht als eine Vollkaskoversicherung
anzusehen. Bei einem umfangreichen Pflegebedarf muss immer mit einem
Eigenanteil gerechnet werden.

Bei Fragen zur Antragstellung (Wo? Wer? Was? Wie?) sind wir Ihnen gerne
behilflich.

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne, auch bei Ihnen zu Hause



Stand: 08.2012